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Von einer Pressemeldung :Tarifeinigung Kommunale Krankenhäuser - Ärzte Drucken
Nachrichten - Netzwelt
Geschrieben von: Dirk Jahnke   
Samstag, den 21. Januar 2012 um 11:15 Uhr

 

Bin gerade über einen Artikel im "Deutsches Ärzteblatt" gestolpert. Interessant ist das Zitat einer Pressemeldung der DKG. Hier wird auf einen drohenden Stellenabbau "vor allem in der Pflege" hingewiesen.

Derweil fordert die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), dass die Krankenkassen die aus den Tarifsteigerungen resultierenden Kostensteigerungen für die Krankenhäuser mitfinanzieren. „Die Einigung belastet die Krankenhäuser um das Doppelte der ihnen gesetzlich auf 1,48 Prozent gekürzten Preiszuwachsrate für das Jahr 2012“, betonte DKG-Präsident Alfred Dänzer.

 

Derweil fordert die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), dass die Krankenkassen die aus den Tarifsteigerungen resultierenden Kostensteigerungen für die Krankenhäuser mitfinanzieren. „Die Einigung belastet die Krankenhäuser um das Doppelte der ihnen gesetzlich auf 1,48 Prozent gekürzten Preiszuwachsrate für das Jahr 2012“, betonte DKG-Präsident Alfred Dänzer.Damit seien auf der Kostenseite der Krankenhäuser Fakten geschaffen, für die die Politik dringend Abhilfe schaffen müsse. Ansonsten würden tausende Arbeitsplätze, vor allem in der Pflege, in den Krankenhäusern unter Druck geraten und sich für viele Krankenhäuser die Existenzfrage stellen. Dänzer: „Schon jetzt schreibt jedes fünfte Krankenhaus rote Zahlen.“

Ich neige bei solchen Zitaten meist dazu , die Quelle auch einmal anzuschauen. Und dabei musste ich bemerken, dass in der Pressemitteilung unter http://www.dkgev.de genau diese Formulierung fehlt.

 

Nun gibt es ja mehrere Möglichkeiten :

  • Die Pressemitteilung wurde von der DKG angepasst ?
  • Das Zitat vom Ärzteblatt ist falsch übernommen/angepasst worden ?

Man könnte jetzt sagen, ist ja nur ein kleiner Satz. Dieser Satz geht aber gezielt in Richtung Pflege.

  • Im ersten Moment kam mir der Gedanke hier soll die Pflege gegen die Ärzteschafft aufgebracht werden. Auf unseren Köpfen werden weitere Forderungen der Ärzte durchgesetzt.
  • Dann der Gedanke ,dass die DKG genau diesen Effekt erzielen möchte. Eine Klinikinterne Front gegen die Tarifpolitik der Ärzte.
  • Mit fehlen des Abschnittes in der orginal PM der Gedanke ist die DKG zurückgerudert ?
  • Und zum Abschluss der Gedanke ob das Ärzteblatt gezielt das Zitat manipuliert hat, um die Pflege gegen die DKG auf zu bringen ?

 

Wobei der letzte Gedanke zumindest bei mir eher negative Emotionen in Richtung Ärzteschafft auslöst !

Also ist das hier ein Beispiel für schludrigkeit auf Seiten des Ärzteblattes(Zitat) oder der DKG(Formulierung) ,oder gezielte Meinungsmache von einer der beiden Seiten ?

Egal, im Zeitalter von unbesetzten Stellen in der Pflege mangels Bewerber ist ein weiterer Stellenabbau nur eine Luftnummer. Erscheint am Ende nur wie Polemik ohne Substanz. Der gelebte Krankenhausalltag bewegt sich gerade was Pflegestellen betrifft ja schon auf einer anderen Ebene.

 

 

 

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