Besonders in der Phase der akuten Erkrankung werden beatmete Patienten Analgosediert. Hierfür werden meist ein Opiat und ein Sedativum eingesetzt. Heute versucht man auch beatmete Patienten erweckbar zu halten. Der Begriff künstliches Koma beschreibt dagegen eine tiefste Analgosedierung, die heute nur in Ausnahmen gewünscht ist. Um die Tiefe der Analgosedierung zu steuern stehen

Scoring Systeme zur Verfügung. Dies sind z.B. der Ramsay Score oder der RASS. 

Der RASS (Richmond Agitation Sedation Score / Abb. 6.3.1) ist der im Moment einzig validierte Score. Ziel sollte ein RASS von 0 bis -3 sein. 

 

Bei eher tiefer Sedierung gibt es das Konzept des „daily awaking.“ Die Sedierung

wird einmal am Tag pausiert und wenn die gewünschte Wachheit erreicht ist entsprechend angepasst wieder gestartet.

Wachere Patienten haben weniger Komplikationen und eine kürzere Beatmungsdauer.

 

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